Die Gewinner*innen des 40. TEDDY AWARD

Winners

Nach zehn intensiven Tagen der Berlinale, geprägt von kraftvollem und vielschichtigem queeren Kino, erreicht die Spannung ihren Höhepunkt. In diesem besonderen Jahr feiern wir nicht nur herausragende filmische Leistungen, sondern auch 40 Jahre TEDDY AWARD – vier Jahrzehnte queeres Kino, Sichtbarkeit und künstlerischer Mut.

Auch in diesem Jubiläumsjahr wurden Preise in den Kategorien Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm/Essayfilm, Bester Kurzfilm sowie der Jury Award verliehen. Sie würdigen Werke und Stimmen, die das queere Kino auf eindrucksvolle Weise mitgestalten und prägen.

Nun ist es soweit: Die Jury des 40. TEDDY AWARD hat ihre Auswahl getroffen, und die Gewinner*innen stehen fest.

Die TEDDY AWARDS gehen an…

Bester Spielfilm

    Filmstill

    Iván & Hadoum

    Spanien, Deutschland, Belgien | Regie Ian de la Rosa

    In einer Gewächshausanlage in Südspanien verliebt sich Iván in seine neue Kollegin Hadoum. Doch eine langersehnte Beförderung stellt ihre Beziehung vor Herausforderungen, und Iván muss sich darüber klar werden, was für ein Mensch er sein will.

Nominierte

    Filmstill

    À voix basse I In a Whisper

    Frankreich, Tunesien | Regie Leyla Bouzid

    Lilia reist zur Beerdigung ihres Onkels nach Tunesien. Ihre Familie weiß nichts über ihr Leben in Paris, schon gar nicht über ihr Liebesleben. Sie dagegen will sich den Geheimnissen in der Familie stellen und das Rätsel um den plötzlichen Tod des Onkels lösen. 

    Filmstill

    Feito Pipa I Gugu’s World

    Brasilien | Regie Allan Deberton

    Gugu, ein fast zwölfjähriger Junge mit großen Fußballträumen, wächst in der liebevollen Obhut seiner Großmutter Dilma auf. Als sie zunehmend gebrechlich wird, kämpft er darum, den Ort zu bewahren, an dem er frei und ganz er selbst sein kann.

    Filmstill

    Iván & Hadoum

    Spanien, Deutschland, Belgien | Regie Ian de la Rosa

    In einer Gewächshausanlage in Südspanien verliebt sich Iván in seine neue Kollegin Hadoum. Doch eine langersehnte Beförderung stellt ihre Beziehung vor Herausforderungen, und Iván muss sich darüber klar werden, was für ein Mensch er sein will.

Bester Dokumentar/ Essayfilm

    Filmstill

    Barbara Forever

    USA | Regie Brydie O'Connor

    Barbara Hammer (1939–2019), lesbische Experimentalfilmemacherin. Ikone und Pionierin. Wie sie lebte, liebte, arbeitete, kämpfte und inspirierte, zeigt dieser Footage-Film mit viel Dyke-Poesie. Er zeigt auch: Privat ist kompromisslos politisch.

Nominierte

    Filmstill

    Barbara Forever

    USA | Regie Brydie O'Connor

    Barbara Hammer (1939–2019), lesbische Experimentalfilmemacherin. Ikone und Pionierin. Wie sie lebte, liebte, arbeitete, kämpfte und inspirierte, zeigt dieser Footage-Film mit viel Dyke-Poesie. Er zeigt auch: Privat ist kompromisslos politisch.

    Filmstill

    Two Mountains Weighing Down My Chest

    Deutschland, Niederlande | Regie Viv Li

    Eine aufstrebende chinesische Künstlerin schwankt zwischen der alternativen Kulturszene Berlins und ihrer traditionellen Familie in Beijing. Humorvoll und einfühlsam begleitet der Film ihre Suche nach Zugehörigkeit in einer globalisierten und polarisierten Welt. 

    Filmstill

    What Will I Become?

    USA | Regie Lexie Bean, Logan Rozos

    Die Co-Regisseur*innen Lexie und Logan verweben die Geschichten zweier trans Jungen, die durch Suizid gestorben sind, mit denen ihrer transmännlichen+ Community. Dabei vermitteln sie Ressourcen und Vorstellungskraft für einen Weg nach vorn.

Bester Kurzfilm

    Filmstill

    TAXI MOTO

    Schweiz, Frankreich | Regie Gaël Kamilindi

    Ein Regisseur muss seinen Film – eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern – neu konzipieren, weil er ihn in seinem Heimatland so nicht drehen durfte. Andernorts findet er einen neuen Hauptdarsteller und mit ihm eine zärtliche Geste des Widerstands.

Nominierte

    Filmstill

    Stallion y la bola de cristal I Stallion and a Crystal Ball

    Spanien | Regie Christian Avilés

    In seinem dunklen Zimmer braut ein Teenager einen Zaubertrank. Halluzinationen verzerren seinen Blick, eine Blase droht zu platzen. Ein poetischer Fiebertraum, der in die Mysterien, die Magie und die queeren Sehnsüchte einer Adoleszenz eintaucht.

    Filmstill

    TAXI MOTO

    Schweiz, Frankreich | Regie Gaël Kamilindi

    Ein Regisseur muss seinen Film – eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern – neu konzipieren, weil er ihn in seinem Heimatland so nicht drehen durfte. Andernorts findet er einen neuen Hauptdarsteller und mit ihm eine zärtliche Geste des Widerstands.

    Filmstill

    This Suffocating Now

    Deutschland | Regie Vika Kirchenbauer

    In einer Zeit, in der eine fortschreitende Faschisierung immer deutlicher, immer allgegenwärtiger wird, wirft die Künstlerin Vika Kirchenbauer einen persönlichen Blick auf das, was in Deutschland heute in der Luft liegt.

TEDDY JURY AWARD 2026

    Filmstill

    Der Heimatlose I Trial of Hein

    Deutschland | Regie Kai Stänicke

    Nach 14 Jahren kehrt Hein in sein Heimatdorf auf einer abgelegenen Insel zurück, doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft erkennt ihn nicht mehr. Sie hält den jungen Mann für einen Fremden und fordert eine Gerichtsverhandlung, um seine wahre Identität festzustellen.