Mil nubes de paz cercan el cielo, amor, jamás acabarás de ser amor I A Thousand Clouds of Peace Fence the Sky; Love, Your Being Love Will Never End

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Der Film erzählt vom nicht enden wollenden Abschied zwischen dem 17-jährigen Gerardo und seinem Geliebten Bruno. Nach der Trennung streift Gerardo durch die Straßen, verfolgt von Bildern und Körpern, die ihn nur an Bruno denken lassen. Feuchte Träume, onanistische Fantasien und kurze sexuelle Begegnungen mit Fremden können seinen Schmerz nicht lindern. Nach Brunos Verschwinden greift Gerardo nach den Überresten ihrer toten Liebe, doch sie rinnen ihm durch die Finger. Gerardos Schmerz lässt ihm die Sinne schwinden. Die Sorgen anderer um ihn ignoriert er. Es gelingt seinen Freund*innen nicht, zu ihm durchzudringen. Ein zerstörerischer sexueller Impuls löst eine Suche aus, die seine Identität und sein emotionalen Ressourcen verändert.
Der Film ist eine unruhige Reflexion verzweifelter Gesten, mit denen jede Figur einen Turm der Einsamkeit für sich errichtet. Auch Gerardo hofft, in einem solchen Turm sein Verlangen nach Bruno vor der harten Realität zu retten. In Gerardos Vision werden die Straßen zu Mikrowelten, bevölkert von Brunos Doppelgängern, die wie Tränen immer wieder verschwinden und unter endlosem Himmel die Sehnsucht nach Liebe hinterlassen.



 

Details

  • Länge

    83 min
  • Land

    Mexiko
  • Vorführungsjahr

    2026
  • Herstellungsjahr

    2003
  • Regie

    Julián Hernández
  • Mitwirkende

    Juan Carlos Ortuño, Juan Carlos Torres, Salvador Álvarez, Perla de la Rosa, Clarisa Rendón
  • Produktionsfirma

    Mil Nubes-Cine
  • Berlinale Sektion

    Sondervorführungen & -veranstaltungen
  • Berlinale Kategorie

    Spielfilm

Biografie Julián Hernández

Julián Hernández (geboren 1972 in Mexico City, Mexiko als Julián Hernández Pérez) ist ein mehrfach ausgezeichneter mexikanischer Filmemacher. Mit seinen Filmen Thousand Clouds of Peace Fence the Sky, Love, Your Being Love Will Never End (2003) und Raging Sun, Raging Sky (2009) gewann er zweimal den Teddy Award bei den Berliner Filmfestspielen. Er studierte am Centro Universitario de Estudios Cinematográficos (CUEC), von wo er während einer homophoben Regierung wegen seiner schwulen Filme ausgeschlossen wurde, und wurde erst als ernsthafter Regisseur erwähnt, als er begann, internationale Anerkennung zu erlangen. Seine filmische Sprache verdankt er Einflüssen von Filmemachern wie Michelangelo Antonioni, Leonardo Favio, Robert Bresson und Alain Resnais. Hernández führte bei mehr als 20 preisgekrönten Kurzfilmen (sowohl Dokumentar- als auch Spielfilmen) Regie und wurde mit seinen Spielfilmen, darunter Broken Sky, zu einer Ikone des schwulen Kinos. Zusammen mit dem Produzenten und Regisseur Roberto Fiesco gründete er die Cooperativa Cinematográfica Morelos, aus der später die renommierte Produktionsfirma Mil Nubes Cine hervorging, die in zwei Jahrzehnten 29 Filme produzierte.